Neues aus der Abtei

Der Mann von DOMRADIO.de

Bild Brüggenjürgen
Spannende Begegnung: Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen

Am Samstag, den 22. Januar 2022, war Herr Ingo Brüggenjürgen, Chefredakteur von DOMRADIO.debei uns zu Gast und stellte uns die Arbeit des bekannten katholischen Medienportals vor. Selbst in Köln seit der Gründung dabei, zeichnete er sehr lebendig und anschaulich die Entwicklung des Programms vom Radiosender zum Multimedia-Channel nach.

Der engagierte Journalist und Theologe brennt für die Chance, die frohe Botschaft den Menschen zu verkünden – und weiß sich zugleich einer ausgewogenen und darum kritischen Berichterstattung verpflichtet. Ganz aktuell beschrieb er die besonderen Herausforderungen, die sich diesem doppelten Anliegen in der derzeitigen Krise der katholischen Kirche stellen.

Eine derart offene und konstruktive Medienarbeit der Kirche bildet eine entscheidende Chance, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückzugewinnen. Dazu kann „der gute Draht nach oben“, wie DOMRADIO.de sich nennt, einen wichtigen Beitrag leisten. Wir hatten den Eindruck: Dafür ist hier der richtige Mann am richtigen Ort.

I. Brüggenjürgen im KonventChefredakteur Ingo Brüggenjürgen in unserem Konvent


Haussegnung am Festtag Epiphanie

Haussegnung: im Stall
Segnung des Hauses: Auch die „Katzenkammer“ wird bedacht!

Am Hochfest der Epiphanie, der „Erscheinung des Herrn“ werden nach altem Brauch die Häuser gesegnet. Vielerorts ziehen die Sternsinger dazu von Haus zu Haus; in unserem Kloster gehen wir Schwestern durch die Räume.

Überall stellen wir mit einem Vers aus der Heiligen Schrift den Raum und alles, was darin geschieht und getan wird, in die Gegenwart Gottes. So kommt die weihnachtliche Freude in unserem Aklltag: dort, wo wir jeden Tag leben und wirken.

Der mit Kreide geschriebene Segen an den Türen erinnert uns ein ganzes Jahr hindurch: „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus!“

20 + C + M + B + 22


Neu: Kalender „KlosterAugenBlicke 2022“ ist erschienen

Kalender 2022
Der Kalender „KlosterAugenBlicke“ ist ab sofort bei uns erhältlich!

Soeben  ist unser neuer Kalender erschienen: „Abtei Varensell – KlosterAugenBlicke 2022“. Er ist in unserer Buchhandlung erhältlich und kann dort auch bestellt werden. 

In unserer Buchhandlung finden Sie sicher auch noch weitere schöne Geschenke ... ein Besuch lohnt sich immer und ist auch in Corona-Zeiten weiterhin möglich.

Buchhandlungen gehören nach der Corona-Schutzverordnung in NRW vom 4.12.2021 zum „täglichen Bedarf“ - den sollten Sie sich nicht verwehren!  Unsere Buchhandlung kann ohne Zugangsbeschränkungen besucht werden, d.h. auch ohne Test.

Herzlich willkommen! 


Advents-Brief: Ein Gruß aus unserer Abtei

Lesende Schwester vor Christus-Mosaik

Mit einem neuen Info-Brief versenden wir einen herzlichen Gruß zum Advent!

Auch in diesem Jahr ist der Weg auf Weihnachten zu von der Pandemie geprägt. Umso wichtiger ist der Blick auf den tragenden Grund unseres Lebens - dazu laden wir Sie ein mit einem geistlichen Impuls. Darüber hinaus berichten wir aus dem Leben unserer Gemeinschaft

Brief und Faltblatt als PDF:   Brief | Flyer

Auf Wunsch senden wir Ihnen gern unsere Infopost oder das Programm des Gästehauses per Post oder per E-Mail zu: Bitte melden Sie sich hier dazu an. Vielen Dank!

Wir Benediktinerinnen wünschen Ihnen einen gesegneten Advent!


Ein wichtiger Gast: Frau Irith Michelsohn in unserem Konvent

Am 26. Oktober 2021 duften wir wir Frau Irith Michelsohn, Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, in unserem Konvent begrüßen. Ihr Besuch war lange geplant, seitdem wir unsererseits im Januar 2019 in der Bielefelder Synagoge „Beit Tikwa“ zu Gast waren, musste jedoch wegen der Pandemie bisher verschoben werden.

Besuch Irith MichelsohnEine herzliche Begegnung: Frau Irith Michelsohn in unserem Konvent

Frau Michelsohn berichtete sehr lebendig und mit eindrucksvollen Bildern von ihren Reisen nach Auschwitz. In einer gemeinsamen Initiative der „Union progressiver Juden in Deutschland“, deren Generalsekretärin sie ist, und dem Zentralrat der Muslime in Deutschland begann sie mit dieser besonderen Form eines „Dialogs der Religionen“: Um das gegenseitige Verständnis zwischen Juden, Christen und Muslimen zu fördern, veranstaltet der Verein „Begegnen e.V.“ Reisen mit jungen Menschen der drei Religionen nach Auschwitz. Das erschütternde Erleben dieses Ortes ermöglicht eine empathische Begegnung, die Vorurteile überwindet, Verbundenheit weckt und Freundschaften entstehen lässt.

Der Reisebericht war eingebettet in das Erzählen über den eigenen Lebensweg, die Familiengeschichte und die Schicksale jüdischer Mitbürger in den Jahren der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung. Diese sehr persönliche Darstellung beeindruckte uns ebenso sehr wie das überaus aktive Engagement von Frau Michelsohn für eine Verständigung zwischen allen Menschen, gleich welcher Religion und Weltanschauung: „Nur so“, sagte sie voller Überzeugung, „können wir eine menschliche Zukunft bauen.“

Die Begegnung mit Frau Michelsohn hat uns sehr bewegt - und wird eine Fortsetzung finden!