„Dem Gottesdienst
soll nichts vorgezogen werden.“

Feier des Stundengebets

(Benediktusregel 43,3)

Das Gebet steht im Mittelpunkt unserer Lebensordnung. Im gemeinsamen Chorgebet richten wir uns als Gemeinschaft und als Einzelne immer wieder auf Gott aus. In Lob und Dank, in Klage und Bitte tragen wir die Welt mit allem Licht und Dunkel zu IHM hin. Darin sehen wir als benediktinische Gemeinschaft unseren besonderen Auftrag, und an diesem Gebet teilzunehmen, sind alle, die zu uns kommen, herzlich eingeladen.

Das Stundengebet
Sechsmal am Tag versammeln wir uns zum Stundengebet. Dieses große Gebet der Kirche schöpft vor allem aus biblischen Texten: Wir singen Psalmen, hören Lesungen aus der Heiligen Schrift und loben Gottes Wirken in Hymnen. Das Stundengebet wird rund um den Erdball in den christlichen Kirchen gebetet und verbindet uns so durch die Zeiten hindurch mit vielen Menschen in aller Welt.

Gregorianik
Wir singen alle Tagzeiten und die Gesänge der Eucharistiefeier in der überlieferten Weise des Gregorianischen Chorals, dem einstimmigen Gesang der lateinischen Kirche. Die meisten der Gebetszeiten werden in deutscher Sprache gesungen. Für die Laudes (Morgenhore) und für die Vesper (Abendhore) haben wir die lateinische Sprache beibehalten.

Gäste sind zu den Gebetszeiten jederzeit willkommen! Gottesdienstzeiten...


Geistliche Lesung und stilles Gebet

Neben dem liturgischen Gebet der Gemeinschaft sind im Tagesablauf auch Zeiten des persönlichen Gebets vorgesehen: In der „Geistlichen Lesung“ (Lectio) widmen wir uns der Heiligen Schrift und anderer geistlicher Lektüre. Für stilles Gebet oder Betrachtung ist die tägliche Meditation vorgesehen. So befruchten sich das persönliche Gebet und die gemeinsam gefeierte Liturgie gegenseitig und gehören zusammen als Ausdruck unserer je persönlichen Beziehung zu Gott.

Unter der Rubrik „Impulse“ finden Sie einige Beiträge zur Lectio, der Geistlichen Lesung.

 

  • Formen des Gebets