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Schweige und höre


„Reden und Lehren kommen dem Meister zu,
Schweigen und Hören dem Jünger.“
(Benediktusregel, Kap. 6,6)


Schweigen und Hören, Schweigen, um auf Gottes Wort zu hören, das ist das große Anliegen des heiligen Benedikt. Dazu will er seine Mönche aufordern, ermutigen – und immer wieder auch ermahnen.

Ein Leben lang müssen wir uns in das Schweigen einüben, um immer mehr zu Hörenden zu werden. Gott spricht zu uns im Wort der Schrift, im Abt, der Äbtissin, und in jedem Bruder, jeder Schwester. Wer in der Haltung des Schweigens lebt, wird hellhörig für seine Stimme. Er erfährt, was Benedikt im 19. Kapitel schreibt: „Überall ist Gott gegenwärtig.“

 

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