Archiv

01. März 2017

„Suche den Frieden!“

Am Aschermittwoch beginnt unser Weg auf Ostern zu.

KreuzLicht

Mit einem geistlichen Impuls von Äbtissin Angela begann am Aschmittwoch unser gemeinsamer Weg auf Ostern zu. In den vierzig Tagen der Vorbereitung auf das Osterfest begleitet uns in diesem Jahr ein Wort aus den Psalmen und aus der Benediktusregel als Wegweisung: „Suche den Frieden!“

Inmitten der Spannungen und des Unfriedens in unserer Welt sind auch wir besonders herausgefordert, den Frieden aktiv zu suchen:

„Wer ins Kloster kommt, um wahrhaft Gott zu suchen (vgl. RB 58,7), der muss auch bereit sein, sich immer neu um den Frieden zu mühen. ... Nicht die Aufforderung zu einem intensiven Gebetsleben oder zu besonderen asketischen Übungen ist die erste Konsequenz aus der Entscheidung für das Mönchsleben, sondern der gute Umgang mit dem Nächsten, mit dem Bruder und der Schwester.“

In Frieden leben kann nur, wer den Frieden im eigenen Inneren sucht und dabei den Kampf mit den eigenen „Gedanken“ aufnimmt. Das war von den Anfängen des Mönchtums an die geistliche Aufgabe der Mönche und Nonnen: im Blick und im Vertrauen auf Christus den eigenen Tiefen und Untiefen nicht auszuweichen, sondern darin die Versöhnung zu finden - mit sich und den anderen.

Als gemeinsame Fastenlektüre wird uns die Bergpredigt aus dem Matthäusevangelium (aus Kap. 5) begleiten. Zudem soll das persönliche Gebet für einander einen festen Platz in den vierzig Tagen bekommen.

In diesem Gebet für Menschen, die Ihnen nahestehen - oder eben gerade nicht so „nahe“ stehen - und im Hören auf das Wort Jesu können Sie sich mit uns verbinden - auf Ostern hin!

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Zeit auf Ostern hin!

 

zurück